Unsere Vision

Unser Anliegen ist es, Menschen (egal ob schon Christen, oder nicht) zu helfen, einem Gott zu begegnen, der sie leidenschaftlich liebt. Wir tun dies, indem wir Häuser des Gebets aufbauen, in denen rund um die Uhr Fürbitte und Lobpreis geschieht. Unsere aus der charismatischen Erneuerung in der Kath. Kirche entstandene Initiative lebt ökumenische Offenheit und brennt dafür, Menschen für Jesus und für Gebet um einen Durchbruch in unserem Land zu begeistern.

Das Gebetshaus ist offiziell ein Werk innerhalb der CE (Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche) Deutschland und ist als solches auch im gesamtdeutschen Rat der CE vertreten. Als Realität in der Diözese Augsburg arbeiten wir eng mit dem vom Bischof für die CE Beauftragten (P. Wolfgang Held SAC) zusammen. Darüber hinaus gibt es viele gute ökumenische Kontakte zu verschiedenen ortsansässigen Freikirchen, sowie der evangelischen Kirche. Das Gebetshaus ist also keine Gemeinschaft oder Gemeinde, die solche ersetzen würde, sondern ein Gebetsdienst für die Kirche und Gemeinde.

Unsere Vision:
24 Stunden an 365 Tagen des Jahres gemeinschaftlich Fürbitte und Lobpreis an einem konkreten Ort in Augsburg. Warum?

1. Weil Jesus es wert ist.
2. Weil Gebet unser Land verändern kann.
3. Um lebendiges Gebet erfahrbar und erlernbar zu machen.

Unsere Werte:

1. Intimität mit Jesus und Streben nach Erweckung bilden den "kontemplativen" und "aktiven" Fokus unseres Betens und Lehrens.

Was ist Gebet? Ein liebevoller Dialog des Herzens mit Gott. Aber auch fürbittendes Schreien zu Gott voll Enthusiasmus und Leidenschaft. Unsere Vision ist: Gebet rund um die Uhr. So wie „der Ankläger unserer Brüder“ die Menschen Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt (Offb 12,10), so sollen unsere Stimmen Tag und Nacht erschallen, um mit Gottes Plänen überein zu stimmen. Während die Welt sich Tag und Nacht nur um sich selbst dreht und ihren Schöpfer vergisst, wollen wir Tag und Nacht bekennen, dass ER allein der Herr ist.

 

Wir wollen Menschen des Gebetes sein. Nicht um aus der Welt zu fliehen. Sondern - und das bedeutet Fürbitte eigentlich - mit den Augen Jesu auf die Welt sehen. Wir wollen unsere Hände ausbreiten für eine Generation, die Gott nicht mehr kennt und für eine Kirche, an der so vieles tot und zerschlagen wirkt. Wir sehen unseren Dienst, als „Wächter auf der Mauer“ (Jes 65,7) zu stehen und Tag und Nacht nach dem Wirken Gottes in unserer Zeit zu rufen.

 

Wie der Katechismus der Kath. Kirche (§ 2634) betont, ist christliche Fürbitte immer Anteilnahme an dem Gebet des einen Fürbitters: Jesus Christus, der „allezeit lebt, um für uns einzutreten“ (Hebr 7,25). Unser Gebetsleben kennt also keine wirkliche Trennung zwischen kontemplativen und fürbittenden, persönlichen und gemeinschaftlichen Formen des Gebets: indem wir unsere persönliche Beziehung zu Jesus vertiefen und ihm unsere Liebe in Anbetung und Lobpreis ausdrücken, weitet sich unser Herz für die Nöte der Mitmenschen. Und indem wir in Fürbitte für die Welt und die Kirche eintreten tun wir dies in einem liebenden Blick auf den einen, der sich selbst als reine Opfergabe darbrachte, um für uns Sünder einzutreten.

2. Wir streben nach exzellenter Qualität
  • im künstlerischen und inhaltlichen Ausdruck unserer Spiritualität
  • in innovativen Produkten und Dienstleistungen 
  • in entschiedener Nachfolge Jesu. 

Leben von Spenden und Leben mit einem geistlichen Fokus verpflichten uns zu bester Haushalterschaft mit den uns anvertrauten Gaben (Zeit, Geld, Begabungen). Wir trainieren unsere Mitarbeiter (und Teilnehmer unserer Seminare) in Selbstführung, Zeitmanagement und Zielsetzung. Coaching und das Angebot, geistliche Begleitung und Kleingruppen in Anspruch zu nehmen, helfen, einen transparenten Weg in authentischer Christusnachfolge zu gehen. 

3. Wir sammeln, trainieren und ermutigen Hanna- und Vorläuferberufungen.

Wir glauben, dass es eine besondere Berufung zum Leben ganz im Dienst des Gebets gibt. Während solche Beter mit zölibatärer Berufung schon seit langem einen möglichen Platz in den kontemplativen Orden finden konnten, bietet das Gebetshaus die Möglichkeit, einen etwas anders gearteten Lebensstil des Gebets außerhalb eines Klosters zu führen. Das Lukasevangelium berichtet von einer Frau namens Hanna, die Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten diente (Lk 2,37) und dadurch den Weg für die Ankunft Jesu bereitete. Sie ist unser Vorbild für ein Leben, das durch großherzige Entscheidungen für Gebet und gegen die Sicherheiten dieser Welt die Verwirklichung von Gottes Plänen auf der Erde beschleunigt. GebetshausMissionare haben eine fertige Berufsausbildung und im Idealfall auch berufliche Erfahrung, sind bereit einen einfachen Lebensstil zu führen und bauen sich selbst einen Unterstützerkreis auf, der ihnen die Tätigkeit im Gebetshaus finanziell ermöglicht. Sie interessieren sich dafür? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter missionar@gebetshaus.org    

4. Wir leben und denken in den Kategorien des Übernatürlichen.

Gebet ist für uns nicht nur der Ausdruck einer frommen Gesinnung oder der Versuch, uns selbst zu verändern. Vielmehr glauben wir, dass es einen Gott gibt, der unsere Gebete erhört und für den nichts unmöglich ist. Ein besondere Einfärbung erhält diese unsere Glaubensüberzeugung durch unsere von der Charismatischen Erneuerung geprägte Spiritualität. Diese in den 60er Jahren in den Großkirchen ausgebrochene Bewegung des Heiligen Geistes ist besonders davon geprägt, das konkrete und erfahrbare Handeln Gottes zu erwarten. Charismatische Spiritualität ist nicht „heiliger“ oder „besser“ als andere Frömmigkeitsstile.

Zugleich glauben wir, dass die charismatische Erneuerung „ein Segen für die Kirche und die Welt ist“ (Papst Paul VI. am 19.5.1975) und dass die Ausübung der Charismen eine bereichernde und wichtige Erfahrung für die ganze Kirche sein kann. Deshalb ist unsere Spiritualität und unser Dienst von diesen kostbaren Gaben geprägt. In unseren Gebetszeiten spielt das Sprachengebet eine wichtige Rolle, Gebet um körperliche und innere Heilung ist ebenso wichtig wie die Offenheit für das Reden Gottes durch die prophetische Gabe.

5. Leidenschaftliches Leben aus dem Wort Gottes ist Grundlage unseres Betens und Lehrens.

Die Bibel ist als Wort Gottes nicht nur die zentrale Quelle der Erkenntnis Gottes, sie ist auch von herausragender Bedeutung in der ökumenischen Begegnung zwischen Christen unterschiedlicher Konfessionen (vgl. Ut unum sint 66). Unser Beten und alle inhaltlichen Aussagen müssen sich deshalb immer wieder neu an der Heiligen Schrift messen und erneuern lassen. Konkret geschieht das durch das Verwenden biblischer Texte für gemeinschaftliche Gebetszeiten, das Thematisieren biblischer Themen in Vorträgen und Austauschrunden und die persönliche geistliche Lesung („lectio divina“), zu der sich jeder Mitarbeiter des Gebetshauses verpflichtet.  

6. Durch konstruktive Feedbackkultur geschieht auf natürliche Weise Ermutigung und Weiterentwicklung.

Durch Vor- und Nachbesprechungen, Mitarbeitergespräche, Reflexionsbögen und vieles mehr versteht sich das Gebetshaus intern als moderne, aufgeräumte, zielorientierte und mitarbeiterfreundliche Organisation, die beständig an ihrer qualitativen Weiterentwicklung und der individuellen Förderung der Mitarbeiter arbeitet.  

7. Wir kultivieren Wertschätzung für den ganzen Leib Jesu.

Während das Gebetshaus selbst keine Gemeinde ist und sein will, sollen die einzelnen Mitarbeiter des Gebetshauses sich nach Möglichkeit als aktives Mitglied einer Kirchengemeinde betätigen. Das Gebetshaus ist ein Raum ökumenischer Begegnung und gemeinschaftlichen Betens. Es ersetzt nicht den mitunter mühsamen Dialog zwischen den Kirchenvertretern und nimmt die angestrebte Einheit der sichtbaren Kirche nicht vorweg. Gemäß „Ut unum sint“ (Nr. 21) ist es jedoch jenem „geistlichen Ökumenismus“ verpflichtet, dessen Liebe „ihren vollendetsten Ausdruck im gemeinsamen Gebet“ findet.

Wir enthalten uns abschätzender Rede über irgendeine Strömung innerhalb der Christenheit. Und während wir jeden ermutigen, in Freude aus dem Reichtum seiner eigenen kirchlichen Prägung zu schöpfen, feiern wir das, was uns schon heute gemein ist und viel stärker als das, was uns trennt („Ut unum sint“ 20).